Beim Aufbau einer Portfolio-Website passieren häufig vermeidbare Fehler, die einen
professionellen Gesamtauftritt beeinträchtigen können. Einer der größten Stolpersteine
ist die Überfrachtung mit zu vielen Projekten oder Informationen. Ein übersichtlicher
Aufbau, eine klare Navigation und strukturierte Inhalte sind das A und O. Fokussieren
Sie sich auf wenige, dafür repräsentative Arbeiten, anstatt Ihr gesamtes Archiv online
zu stellen. Auch eine fehlende Zielgruppenorientierung erschwert möglichen Auftraggebern
die Auswahl.
Das Design Ihrer Seite sollte zur eigenen Markenidentität
passen, aber nicht vom Wesentlichen ablenken. Setzen Sie auf Lesbarkeit, ausreichend
Weißraum und moderne Typografie. Trend-Designs wie zu kleine Schriftgrößen, grelle
Farben oder aufwendige Animationen wirken schnell unübersichtlich.
Unprofessionelle
Bilder, unscharfe Grafiken oder fehlende Ladezeitenoptimierung können Besucher
abschrecken. Komprimieren und skalieren Sie alle Bilder ordentlich, um eine gute
Nutzererfahrung zu gewährleisten.
Ein weiteres Problem stellt häufig der fehlende Fokus auf Suchmaschinenoptimierung dar.
Aussagekräftige Bildbeschreibungen, Alt-Texte und präzise Projektbeschreibungen
verbessern die Auffindbarkeit Ihres Portfolios. Vernachlässigen Sie außerdem keinesfalls
rechtliche Anforderungen wie Impressum und Datenschutzerklärung – insbesondere in
Deutschland sind diese Pflicht, um Abmahnungen zu vermeiden.
Oft werden
Kontaktmöglichkeiten vernachlässigt. Eine klare Option für die Kontaktaufnahme, etwa ein
Kontaktformular oder gut sichtbare Kontaktdaten, darf nicht fehlen. Überprüfen Sie
regelmäßig Links, Funktionen und die Mobiloptimierung Ihrer Website, denn viele Besucher
greifen von unterwegs zu.
Analysieren Sie das Nutzerverhalten auf Ihrer
Seite. Solche Erkenntnisse helfen, Fehlerquellen zu erkennen und die Seite sukzessive zu
optimieren. Holen Sie zusätzliches Feedback von Kollegen oder Freunden ein, bevor Sie
Ihr Portfolio offiziell veröffentlichen.
Das Portfolio sollte zudem stets aktuell gehalten werden. Alte, nicht mehr
repräsentative Arbeiten oder Links zu inaktiven Projekten können einen negativen
Eindruck hinterlassen. Planen Sie regelmäßige Überarbeitungen ein und passen Sie Ihre
Seite an Ihre berufliche Entwicklung an.
Bedenken Sie, dass die Präsentation
Ihrer Arbeiten stets authentisch bleiben sollte: Zeigen Sie, wer Sie sind und setzen Sie
Ihre Stärken in den Vordergrund. Realistische Selbstpräsentation überzeugt langfristig
mehr als überzogene Werbeversprechen.
Wenn Sie diese typischen Fehler
vermeiden und Ihre Website fortlaufend pflegen, wird sie zu einem wirkungsvollen
Instrument in Ihrer beruflichen Außendarstellung.